Finanzielle Inklusion und Entwicklung

Seit vielen Jahren setzt sich Königin Máxima nicht nur in den Niederlanden, sondern auch auf internationaler Ebene für einen breiteren Zugang zu Finanzdienstleistungen, einen besseren Verbraucherschutz und mehr finanzielle Allgemeinbildung ein.

Vereinte Nationen

Im Jahr 2009 wurde Königin Máxima zur Sonderbeauftragten des UN-Generalsekretärs für finanzielle Inklusion und Entwicklung ernannt.

In dieser Funktion berät sie den Generalsekretär der Vereinten Nationen und setzt sich weltweit dafür ein, Finanzdienstleistungen für alle – einschließlich Geringverdiener und kleine und mittlere Unternehmen – zugänglich zu machen. In vielen Ländern ist es für Privatpersonen oder Kleinunternehmen nicht selbstverständlich, ein Bank- oder Sparkonto eröffnen, eine Versicherung abschließen oder einen Kredit aufnehmen zu können. Als Sonderbeauftragte lenkt Königin Máxima immer wieder die Aufmerksamkeit auf die Tatsache, dass der Zugang zu Finanzdienstleistungen für die Generierung und Beschleunigung nachhaltigen Wachstums, die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Förderung sozialer Entwicklung und der persönlichen Entfaltung der Menschen von essentieller Bedeutung ist.

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G 20

Seit 2011 ist Königin Máxima Ehrenvorsitzende der Globalen Partnerschaft für finanzielle Inklusion der G 20 (GPFI). In dieser Funktion verstärkt sie in erster Linie die Synergie zwischen den Vereinten Nationen und den G 20 auf dem Gebiet des universellen Zugangs zu Finanzdienstleistungen; sie setzt ihre jahrelange Erfahrung dafür ein, das Thema finanzielle Inklusion weltweit zu fördern.

Vor ihrer Ernennung zur UN-Sonderbeauftragten und zur Ehrenvorsitzenden der GPFI gehörte Máxima der Beratergruppe für das Internationale Jahr des Mikrokredits 2005 an. Von 2006 bis 2009 war sie Mitglied der UN-Beratergruppe für einen allgemein zugänglichen Finanzsektor. 2008 präsentierte sie dem UN-Generalsekretär die Empfehlungen dieser Beratergruppe, die als Leitfaden für Gesetzgeber, Aufsichtsbehörden, Entwicklungspartner und die Privatwirtschaft dienten. 2010 war Königin Máxima schließlich Ehrenvorsitzende der G-20-Arbeitsgruppe zur KMU-Finanzierung.

Vielfalt und Integration

Als Prinzessin war Máxima von 2003 bis 2005 Mitglied der von der Regierung eingesetzten Kommission zur Förderung der Partizipation von Frauen aus ethnischen Minderheiten (PaVEM-Kommission). Diese Kommission unterstützte die dreißig größten niederländischen Städte bei ihren Bemühungen, Frauen aus ethnischen Minderheiten stärker in die Gesellschaft zu integrieren. Den Vorsitz hatte der ehemalige Abgeordnete Paul Rosenmöller inne.

Anschließend war sie von 2005 bis 2012 Mitglied des Kuratoriums des Lehrstuhls für Diversitäts- und Integrationsmanagement an der Freien Universität Amsterdam.

Königin Máxima wird sich – nicht zuletzt aufgrund ihrer integrativen Funktion – auch in Zukunft mit diesen Themen befassen.

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