Die ältesten Denkmale, die an die Geschichte des Königshauses erinnern, sind die aus dem 15. und 16. Jahrhundert stammenden Grabmale des Hauses Nassau in der Grote Kerk in Breda. Das Mausoleum für Wilhelm von Oranien in Delft ließen die Generalstaaten als Ehrenerweis an den »Vater des Vaterlandes« errichten.

Kranzniederlegung am Nationaldenkmal auf dem Dam in Amsterdam.

Besonders verbunden fühlt sich das Königshaus auch mit dem Denkmal auf dem Plein 1813 in Den Haag, das an die Wiedererlangung der Unabhängigkeit im Jahr 1813 erinnert, und mit dem Nationaldenkmal auf dem Dam in Amsterdam.

Statuen

Erst seit dem 19. Jahrhundert werden Mitgliedern des Hauses Oranien-Nassau Statuen, oft auch Büsten, gewidmet, in den meisten Fällen nach ihrem Tod.

Statuen können durch Beschluss der Regierung oder aufgrund einer örtlichen Initiative errichtet werden. Zu den bekanntesten Statuen gehören das Reiterstandbild König Wilhelms II. auf dem Buitenhof in Den Haag und die zahlreichen Statuen von Königin Emma, die in den 1930er Jahren entstanden. Das Standbild von Königin Wilhelmina vor dem Palais Noordeinde, ein Werk von Charlotte van Pallandt, wurde zum Nationaldenkmal erklärt. Die Bronzeplastik von Königin Juliana und Prinz Bernhard auf dem Vorplatz von Schloss Soestdijk wurde von Kees Verkade geschaffen.